VOM KINDERGARTEN IN DIE GRUNDSCHULE
Liebe Eltern,
die Einschulung ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern ein aufregendes Ereignis. Wir wünschen uns, dass Sie und Ihr Kind möglichst reibungslos und sicher den Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule vollziehen können. Daher möchten wir Sie auf den folgenden Seiten über einige grundlegende Inhalte und Abläufe informieren.

DIE ZUSTÄNDIGE GRUNDSCHULE
  • Ihr Wohnort entscheidet über die Zugehörigkeit zum Einzugsbereich einer bestimmten Grundschule.
  • Wenn Sie sich an einer konfessionellen Grundschule anmelden und dort auch angenommen werden, geht das vor.
  • Wenn Ihr Kind aus besonderen Gründen zu einer anderen Grundschule als zu der Anmeldeschule gehen soll, müssen Sie sich aber den­noch zunächst in der zuständigen Schule anmelden. Dort können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Antrag stellen, damit Ihr Kind zu Ihrer Wunschschule gehen kann.
  • ABLAUF
    CA. 18 MONATE VOR DER EINSCHULUNG
  • Erstes Elternanschreiben durch die für das Wohngebiet zuständige Schule
  • Aufnahme der Personalien (Anmeldung)
  • Sprachstandsüberprüfung
  • Eventuell Sprachförderunterricht im Kindergarten durch Lehrkräfte der Schule
  • Sprachförderunterricht wird in der Regel in Zusammenarbeit der Grundschulen mit den Kindergärten organisiert und durchgeführt. Nicht immer erteilen Lehrkräfte der später für Sie zuständigen Schule den Förderunterricht.
  • Bitte erlauben Sie der Grundschule Kontakt mit dem Kindergarten Ihres Kindes aufzunehmen.
  • Wenn Sie Ihr Kind vorzeitig einschulen möchten, nehmen Sie Kontakt mit der Schule auf.
  • CA. 6 MONATE VOR DER EINSCHULUNG
  • Informationsabend im Kindergarten mit genauen Terminen und Informationen über Schulfähigkeit und Einschulung.
  • Zweites Elternanschreiben durch die Schule. Sie erhalten den Termin für die schulärztliche Untersuchung.
  • Die Schulärztin und ihre Mitarbeiterinnen machen sich ein Bild vom Entwicklungsstand ihres Kindes und besprechen ihn mit der Schulleitung. Dieser Teilnahme an dieser Untersuchung ist Pflicht. In den meisten Fällen kann nach der Untersuchung über die Schulfähigkeit entschieden werden.
  • WEITERE TERMINE
  • Schnupperstunde

    (Alle schulpflichtigen Kinder können am Unterricht in einer Klasse teilnehmen.)

  • Spiel- und Arbeitsstunde

    In Zweifelsfällen werden die Kinder zu einer Gruppenspiel- und Arbeitsstundestunde in die Schule eingeladen, damit wir Ihr Kind noch besser kennen lernen können. Auch ein Gespräch mit dem Kindergarten ist jetzt für die Entscheidung sehr hilfreich.

  • Elternabend

    Etwa 2 Monate vor der Einschulung findet ein Elternabend statt, auf dem Sie Informationen über den sicheren Schulweg, das anzuschaffende Material und viele andere wichtige Dinge erhalten. In der Regel erfahren Sie jetzt auch, wer die Klassenleitung Ihrer Klasse übernimmt.

  • EINSCHULUNG
  • Unsere Grundschule be­grüßt ihre neuen Schülerinnen und Schüler mit einer Feier.
  • Danach gehen die Kinder in die erste Unterrichtsstunde.
  • Die Elternschaft der Schule begrüßt die neuen Eltern.
  • Ein Fotograf macht Einzelfotos und ein Klassenfoto


  • Dieser Tag ist für alle aufregend und spannend zugleich, denn jetzt beginnt der neue Lebens­abschnitt Ihres Kindes. Bis dahin nutzen Sie die Zeit!

  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind.
  • Versuchen Sie alle Fragen Ihres Kindes zu beantworten.
  • Lesen Sie Ihrem Kind etwas vor.
  • Malen Sie mit Ihrem Kind.
  • Spielen Sie mit Ihrem Kind.
  • Drohen Sie nicht mit der Schule.


  • Was sollte Ihr Kind können…

  • Es sollte sich in einer Gruppe zurecht finden können.
  • Es sollte auch einmal eine Enttäuschung aushalten können.
  • Es sollte seinen Vornamen schrei­ben/erkennen können.
  • Es sollte Gegenstände benennen können.
  • Es sollte eine Vorstellung von Mengen und Formen ha­ben.
  • Es sollte mit einer Schere umgehen kön­nen.
  • Es soll sich alleine an- und ausziehen können.


  • Und lesen, schreiben und rechnen? Wenn Ihr Kind lesen, schreiben und rechnen möchte, unterstützen Sie es gern dabei. Aber zwingen sie es nicht dazu. Denn das Wichtigste für Ihr Kind ist:

    Lernen soll Freude machen!